Ist man in den Emiraten steuerpflichtig

Steuern, Black List & Co

Immer wieder schaut man in ungläubige Gesichter wenn man Kunden erklärt, dass man in den Emiraten nicht steuerpflichtig ist, weder als Firma noch als Privatperson. Es existieren weder Einkommensteuer noch Körperschaftssteuer, etc..

Nur eine 5%ige Mehrwertsteuer wurde 2018 eingeführt, die aber letzten Endes natürlich nur End-Konsumenten betrifft und für (lokale) Firmen nur ein Durchlaufposten ist. Firmen sind außerdem nur zur Mehrwertsteuer-Verrechnung verfplichtet wenn der jährliche Umsatz umgerechnet rund 90.000 Euro übersteigt.

Es stimmt also tatsächlich. Dubai, Abu Dhabi und alle anderen Emirate gelten als eines der letzten Steuerparadiese der Erde. Die Firmengründung ist mit unserem Service Paket, sehr unkompliziert und günstig. Entscheiden sie sich für eine Firma in Dubai und ersparen sie sich in Zukunft die schwere Steuerlast. Damit bleiben ihnen mehr Mittel um in neue Geschäft zu reinvestieren.

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Wichtige Neuigkeiten

VAE nicht mehr auf der schwarzen Liste der EU

Wie vor kurzem in Dubai bekanntgegeben wurde, sind die VAE (Vereinigten Arabischen Emirate) aus steuerlichen Gründen wieder von der Liste der nicht kooperativen Staaten der Europäischen Union gestrichen worden (auch als "EU Black-List" bezeichnet).

Dies sind natürlich sehr gute Neuigkeiten für die VAE und Investoren die in Dubai eine Firma gründen möchten. Bevor wir uns weiter damit befassen, was diese Neuigkeit für die Emirate bedeutet, wollen wir erörtern, warum die Emirate überhaupt auf der schwarzen Liste standen.

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WIE KAMEN DIE EMIRATE AUF DIE BLACK LIST DER EU?

Am 12. März 2019 wurden die VAE und neun andere Länder, nach einer Tagung des Europäischen Rates, auf die schwarze Liste gesetzt.

Eigentlich waren die Emirate bereits 2017 in die ursprüngliche schwarze Liste aufgenommen worden, später dann, nachdem sich der Wüstenstaat verpflichtet hatte, die von der EU geforderten Standards zu erfüllen, wurden sie in die sogenannte graue Liste (grey list) "befördert".

Aber, weil sie bei der Umsetzung diser Wirtschaftsvorschriften nicht genügend Fortschritte erzielt hatten, wurde vom Europäischen Rat bestätigt, dass die VAE bis zum Stichtag am 31. Dezember 2018 wiederum auf die schwarze Liste verbannt werden. Eine Entscheidung, die den Vereinigten Arabischen Emirate, laut staatlichen Nachrichtenagenturen, gar nicht gefiel, und der sie entschieden entgegensetzten.

WAS BEDEUTET ES EIGENTLICH AUF DER SCHWARZEN LISTE DER EU ZU STEHEN?

EU-Länder haben das Recht, bestimmte Abwehrmaßnahmen gegen Länder anzuwenden, die auf der schwarzen Liste stehen.

Dazue gehören beispielsweise:

  1. Verschärfte Überwachung und Prüfungen durch Steuerbehörden
  2. Höhere Kontrolle der Quellensteuersätze
  3. Besondere Dokumenten Auflagen bei Transaktionen mit Banken der betroffenen Ländern
  4. Automatischer Informationsaustausch mit den zuständigen Steuerbehörden


WAS BEDEUTET ES NUN FÜR DIE EMIRATE, VON DER SCHWARZEN LISTE DER EU GESTRICHEN ZU WERDEN?

Diese news sind wirklich hervorragend für die Wirtschaft der VAE, da dies dazu beiträgt, Misstrauen von potenziellen Anlegern zu eliminieren, welches diese schwarze Liste verursacht hatte. Dies führt widerum zu mehr Direktinvestitionen und Firmengründungen in Dubai und anderen Emiraten und zu einem besseren Zugang zu Finanzmitteln für Kleine und Mittelständische Unternehmen.

Wenn Sie überlegen, ein Unternehmen zu gründen, ist jetzt definitiv der richtige Zeitpunkt dafür!

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