Diese Variante ist ideal für digitale Nomaden, Online-Business oder internationalen Handel. Sie eignet sich perfekt für Dienstleistungen, die keine physische Präsenz oder operative Tätigkeit auf dem Festland erfordern.
27.985 AED (ca. 6.600 Euro)
17.550 AED (ca. 4.100 Euro)
Diese Variante ist ideal für Unternehmer, die operativ auf dem lokalen Markt der VAE tätig sind, eine physische Betriebsstätte wie ein Ladenlokal eröffnen oder eine verpflichtende Mainland-Lizenz für ihr Business in Dubai benötigen.
39.750 AED (ca. 9.400 Euro)
25.800 AED (ca. 6.100)
Die kurze Antwort: Es kommt darauf an.
Die etwas längere: Es gibt keine One-fits-all-Lösung und leider auch keine magische Pauschale, die für alle passt. Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab, die man sich zu Beginn genau anschauen sollte. Allen voran die Frage: Welche Aktivität soll ausgeübt werden – und wird operativ auf dem Mainland gearbeitet oder nicht? Genau hier trennt sich der Weg zwischen Freezone-Firma oder Mainland-Lizenz. Dazu kommt die Bürofrage: Reicht ein Flexi-Desk oder braucht man ein echtes Büro? Bei manchen Aktivitäten ist ein physisches Büro sogar Pflicht – teilweise mit Sicherheitsauflagen oder fixen Mindestgrößen pro Mitarbeiter. Und natürlich spielen auch Genehmigungen und die Anzahl der benötigten Visa eine Rolle – heute und in Zukunft.
In der Praxis entscheiden sich rund 90 bis 95 Prozent aller Gründer für eine unregulierte Tätigkeit in einer Standard-Freezone. Und das aus gutem Grund: Für Dienstleistungen, Online-Business oder internationalen Handel ist das meist völlig ausreichend – und deutlich entspannter. Die Kosten liegen hier bei etwa 6.500 Euro inklusive einem Visa, Flexi-Desk und allen Gebühren für das erste Jahr. Ohne Visa startet man bei ungefähr 4.500 Euro. Kommen weitere Visa oder Zusatzleistungen wie Begleitung im Visa-Prozess oder Hilfe bei der Bankkontoeröffnung dazu, wird es entsprechend etwas mehr – aber immer transparent.
Auch in der Freezone gilt allerdings: Nicht jede Aktivität ist komplett frei von Auflagen. Für bestimmte Bereiche wie Gold- und Silberhandel, Öl und Gas, Real Estate, sicherheitsrelevante Tätigkeiten oder viele medizinische und lebensmittelbezogene Aktivitäten braucht es zusätzliche Genehmigungen. Das ist kein Drama, dauert nur meist etwas länger und kostet ein bisschen mehr – gehört aber schlicht zum Spiel dazu.
Daneben gibt es spezialisierte operative Freezones, etwa am Hafen oder am Flughafen. Diese sind perfekt für Unternehmen, die wirklich operativ arbeiten wollen – zum Beispiel mit Import, Export oder Lagerhaltung. Dort gibt es nicht nur Büros, sondern auch große Lagerflächen. Der Haken an der Sache: Flexi-Desk gibt’s hier meist nicht. Für fast jede Aktivität braucht man ein echtes Büro, was die Kosten schnell nach oben treibt. Wenn man diese Infrastruktur nicht braucht, weil das Business rein digital oder dienstleistungsorientiert ist, macht so eine Freezone wirtschaftlich oft wenig Sinn. Dann fährt man mit einer Standard-Freezone deutlich besser.
Für manche Aktivitäten wird es dann richtig ernst – zum Beispiel im Finanz- oder Investmentbereich. Diese können nur in speziellen, hochregulierten Freezones gegründet werden. Hier gelten strenge Regeln, und Pauschalpreise funktionieren schlicht nicht. Anwälte, Bankgarantien, Prüfungen und umfangreiche Dokumentation gehören hier dazu. Entsprechend können die Kosten schnell im fünf- oder sogar sechsstelligen Bereich landen. Dafür bekommt man aber auch ein international anerkanntes, sehr stabiles Umfeld.
Und dann gibt es natürlich noch die Mainland-Firma. Die braucht man immer dann, wenn operativ auf dem Mainland gearbeitet wird oder eine echte Betriebsstätte dort entsteht – zum Beispiel bei Restaurants, Schönheitssalons oder Autovermietungen. Für nicht regulierte Tätigkeiten wie Marketing oder Consulting starten die Kosten bei etwa 8.000 bis 9.000 Euro inklusive einem Visa. Sobald die Aktivität reguliert ist, kommen Genehmigungen, Prüfungen und echte Geschäftsräume dazu – ein virtuelles Office reicht dann nicht mehr. Und ja, das sieht man dann auch am Preis.
Ein Punkt, den viele unterschätzen, sind die laufenden Folgekosten. Jede Firmenlizenz in Dubai – egal ob Freezone oder Mainland – muss jedes Jahr erneuert werden. In der Freezone kommt zusätzlich die Establishment- bzw. Immigration-Card dazu, ebenfalls jährlich. Für eine klassische Standard-Freezone sollte man deshalb mit rund 4.500 Euro pro Jahr an laufenden Kosten rechnen. Je nach Struktur, Visa-Anzahl und Anforderungen kann es auch mehr werden, aber das ist ein realistischer Richtwert.
Unterm Strich gilt: Pauschalpreise gibt es nicht! Ähnliche Aktivitäten können in der Freezone komplett unreguliert sein, während sie auf dem Mainland genehmigungspflichtig sind. Genau deshalb lohnt sich eine saubere Vorabprüfung – spart Geld, Zeit und späteren Ärger.
Und ganz ehrlich: Das ist meistens günstiger als eine falsche Entscheidung wieder geradezubiegen.
PLATINUM-PARTNER 2024
EmiratesSetup ist autorisierter Partner der International Freezone Authority. Als eine von nur 9 Agenturen insgesamt und als einzige deutsch-sprachige Agentur wurden wir nun als Platinum-Partner 2024 ausgezeichnet, was unsere erstklassigen Leistungen der letzten Jahre nochmals unterstreicht.
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